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Landesinnung Chirurgiemechanik

Kontakt

Geschäftsstelle:
Landesinnung Chirurgiemechanik Baden-Württemberg
Sitz: Tuttlingen

Moltkestrasse 7
78532 Tuttlingen

Tel.: 07461 2201
Fax: 07461 12302

E-Mail: info@chirurgiemechanik.de

Herzlich Willkommen

Der Weltmarkt für Medizintechnik wird auch zukünftig ein Wachstumsmarkt bleiben, weil Gesundheit für den Menschen in den Industrieländern höchste Priorität genießt.

Die heute absehbaren Veränderungen in der Altersstruktur werden dabei für zusätzliche Nachfrage sorgen. Gesundheit wird ferner auch in den weniger entwickelten Ländern nach und nach zu einem Gut mit hoher Präferenz.

 

Damit entstehen neue Exportmärkte, die wesentlich durch die chirurgischen Betriebe im Landkreis Tuttlingen geprägt werden.

 

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie alle Informationen über die Entstehung, die Entwicklung und die Betriebe der Landesinnung für Chirurgiemechanik Baden Württemberg.

 

 

Ausbildungsbörse

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Jahreshauptversammlung

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Landesinnung Chirurgiemechanik Baden-Württemberg fand auf dem Klippeneck statt. Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer konnte diesbezüglich zahlreiche Innungsmitglieder sowie als Gäste den neuen Geschäftsführer der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen, Dipl-Betriebswirt Harald Hauptmann und die Referenten des Abends, Dipl.-Ing. (FH) Haiko Bell und dessen Kollege Ing. (FH) Marc-Oliver Huhn, begrüßen, welcher als Validierungsingenieur die „Validierungen in der Medizintechnik in Bezug auf die ISO 13485:2016“ im nachfolgenden Referat erläuterte. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2016 zeigte sich Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer zufrieden. Anlässlich einer Exportquote von über 60% kommt dem Auslandsgeschäft eine große Bedeutung zu, zumal rund 40 Prozent der deutschen Medizintechnikausfuhren auf Länder der Europäischen Union entfallen. Vor diesem Hintergrund kommt der neu ausgearbeiteten Medizinprodukteverordnung Medical Device Regulation (MDD), die in diesem Jahr in Kraft treten soll, eine große Bedeutung zu, so Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer. Der Umfang der neuen Verordnung ist gegenüber der bisherigen Richtlinie angestiegen. Außerdem ist ein System der eindeutigen Rückverfolgbarkeit neu eingeführt worden. In Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen hat die Innung dafür gekämpft, eine praxisnahe Umsetzung zu erreichen. Leider müssen nun doch Änderungen hingenommen werden, die für die kleineren- und mittleren chirurgiemechanischen Betriebe nur unter einer gewissen Kostenzunahme zu bewältigen sind. Im zweiten Teil seines Jahresberichts sprach der Landesinnungsmeister die Innungsaktivitäten an. Um dem Thema Facharbeitermangel Herr zu werden, bemüht sich die Innung bereits seit Jahren, geeigneten Nachwuchs für den Beruf des Chirurgiemechanikers zu bekommen. So war die Teilnahme anlässlich der Ausbildungsplatzbörse in der Stadthalle Tuttlingen im vergangen Jahr ein voller Erfolg. Zahlreiche Jugendliche nutzten die Gelegenheit, sich aktiv am Innungsstand einzubringen bzw. die notwendigen Informationen über das Berufsbild des Chirurgiemechanikers zu erhalten. Der Innungsausflug führte die Mitgliedsbetriebe zu den INDEX-Werken in Deizisau. Die sehr guten Kontakte zur Uniklinik in Ulm, speziell zu den Bereichen Unfallchirurgie und Augen, wurden auch im zurückliegenden Jahr gepflegt. So nutzten zahlreiche Innungsmitglieder die Gelegenheit, bei entsprechenden Operationen dabei zu sein und den Einsatz der chirurgischen Instrumente live mitzuerleben. In Gesprächen mit den Operateuren wurden wertvolle Gespräche geführt. Auch für das laufende Jahr werden wieder Termine diesbezüglich angeboten. Weiterhin sind Fachveranstaltungen zu bereits abgefragten Schwerpunktthemen geplant. Nachfolgend ging Geschäftsführer Kurt Scherfer auf die Finanzpläne der Innung ein. So wurden Jahresrechnung und Haushaltsplan jeweils einstimmig von der Mitgliederversammlung angenommen, bzw. beschlossen. Das Thema Validierung stand dann im Mittelpunkt der Versammlung. Validierungsingenieur Marc-Oliver Huhn ging zunächst auf die normativen Anforderungen der ISO 13485:2016 ein. Validierung bedeutet in diesem Zusammenhang die Prüfung, ob mit dem entsprechenden Medizinprodukt die spezifizierte Nutzung, also die Zweckbestimmung, erreicht werden kann. Weiterhin ging er auf den Umfang einer Validierung wie Planung, Risiken, Qualifizierung, Bericht und Validierung, die immer einen Nachweis braucht, ein. Neben der Produktvalidierung sprach er aber auch gezielt die Prozessvalidierung – unter Einbeziehung zahlreicher Praxisbeispiele – an. Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer bedankte sich bei dem Referenten mit dem Innungsgeschenk und schloss unter Hinweis auf die anstehenden Termine die sehr informative Mitgliederversammlung.

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Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer (Mitte) mit den beiden Referenten Haiko Bell (links) und Marc-Oliver Huhn (rechts)

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Blick in die Runde

Jahresausflug

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Der Jahresausflug der Landesinnung Chirurgiemechanik Baden-Württemberg führte die Innungsmitglieder in diesem Jahr zur Firma Index Traub nach Deizisau bzw. Reichenbach im Großraum Esslingen. Deshalb nahm man auch die Gelegenheit wahr, die Stadt Esslingen zu erkunden sowie einen Besuch in der ältesten Sektkellerei Deutschlands der Kellerei „Kessler“ vorzunehmen. Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer, Tuttlingen, ging bei seiner Begrüßung auf die Planung ein und versprach den Teilnehmern einen interessanten Tag. Nach Ankunft bei der Firma Index Traub erhielten die Teilnehmer im Rahmen eines kleinen Stehempfangs bei Kaffee und Butterbrezeln einen Überblick über die Firmengeschichte sowie die verschiedenen Technologien im Bereich der Dreh- und Drehfräsmaschinen durch den Vertreter der Firma Index Traub, Dr. Dirk Prust. Anschließend ging Herr Hroch auf die Index-Maschinen sowie Herr Koschick auf die Traub-Maschinen ein. Sie stellten jeweils die verschiedenen Modellreihen mit Anwendungsbeispielen vor. Der anschließende Firmenrundgang mit den Firmenvertretern Herr Prust, Herr Koschick und Herrr Hammerl fand im Werk Deizisau und im Werk Reichenbach statt. Es war beeindruckend, welcher Aufwand und welche Technologien eingesetzt werden müssen, um solch hoch technologische und präzise Maschinen zu bauen. Nach einem sehr guten Essen in der werkseigenen Kantine bedankte sich Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer bei Dr. Dirk Prust für die vielen wertvollen Informationen und die Gastfreundschaft im Hause Index Traub. Die mittelalterlichen Fachwerkhäuser der Stadt Esslingen beeindruckten die Ausflugsteilnehmer beim anschließenden Stadtrundgang ebenso wie die nachfolgende Besichtigung der ältesten deutschen Sektkellerei „Kessler“, die am 1. Juli dieses Jahres 190 Jahre alt wird. Dieses mittelständisch geprägte Unternehmen mit ca. 30 Mitarbeitern verkauft jährlich weltweit rund 1 Million Flaschen Sekt. Bei der sich anschließenden Sektverkostung konnten sich die Teilnehmer von der hohen Qualität der Produkte überzeugen lassen. In seinem Abschlussstatement sprach Landesinnungsmeister Hans-Thomas Volzer von einem gelungen Tag im Kreise der Innungskollegen.

Teilnahme an der Ausbildungsbörse

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